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Kein Bier für Rassisten - die neue Initiative der BVB | Fan- und Förderabteilung

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Dortmund, Fußball, Bier - Bunt statt Braun

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Immer wieder stehen die Stadt Dortmund und auch ihr großes Aushängeschild, der BVB, im Fokus. Das Problem: Neonazis und Rassismus. 

Seit mehreren Jahren setzt sich die BVB | Fan- und Förderabteilung dafür ein, das Thema immer wieder in den Mittelpunkt zu stellen und zu sensibilisieren: gegen braune Parolen, gegen ein Klima der Ausgrenzung und Aggression, für eine tolerante Stadt Dortmund, eine vielfältige Fankultur und einen bunten BVB.

Angelehnt an eine Idee aus der Kölner Kneipenszene unter dem Motto Kein Kölsch für Nazis, entwickelte die FA in den vergangenen Monaten eine eigene Initiative, um einmal mehr öffentlich deutlich zu machen: Fußball, Dortmund, der BVB und Rassismus - das passt nicht zusammen, das ist hier unerwünscht. Leider wird das gerade in alkoholseliger Atmosphäre noch immer allzu häufig vergessen. Das Ziel der neuen Initiative ist deshalb, fortan auch in Dortmunds Gastronomie ein deutliches Zeichen zu setzen: "Kein Bier für Rassisten". 

Stattdessen wollen wir zeigen, was für uns Fans von Borussia Dortmund sehr wohl zusammengehört: Fußball. Bier. Weltoffenheit. 


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Tobias Westerfellhaus, Vorstandsmitglied der BVB | Fan- und Förderabteilung erklärt die Idee hinter "Kein Bier für Rassisten".

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Die Idee war geboren, die Umsetzungspläne wurden konkreter und schnell war klar: Die stets zuverlässigen Helfer und alle Arbeitsgruppen der BVB | Fan- und Förderabteilung sollten ins Boot geholt werden, um gemeinsam die Aktion in die Stadt hinein zu tragen: in die Kneipen, Restaurants, Bars und an die zahlreichen Kioske. Überall dort, wo Menschen zum Bier zusammen kommen, sollen sie auf die neue FA-Initiative stoßen. 

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Dortmund, Bierhauptstadt, Kneipenhochburg - die konkrete Umsetzung sah vor: Bierdeckel für die Gastronomen der Stadt.

Die Ausmaße der Aktion wurden den Beteiligten erst nach und nach klar. Nach vielen Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen, den BVB-Fanbeauftragen und weiteren Dritten stand schließlich die Zahl zu bestellenden Bierdeckel fest: eine Million.

1.000.000 Pappdeckel mit der klaren Botschaft: "Kein Bier für Rassisten". 

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Bullshit-Bingo und Gegenargumente

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Bierdeckel als öffentliches, wiederkehrendes Zeichen - doch die FA-Initiative soll auch Tiefgang bieten, Argumente gegen Rechts vermitteln und somit dafür sorgen, dass braune Stammtischparolen in Dortmund künftig nicht widerspruchslos bleiben.

Deshalb recherchierte das Projektteam Fakten und verfasste Antworten auf 14 gängige Phrasen und Behauptungen der rechten Szene, wie beispielsweise: "Politik ist Politik, Fußball ist Fußball" oder auch "Ausländer sind Krimineller als Deutsche".

Was sich besser eignet, als stumpfen Rassismus von sich zu geben? Die mit den Bierdeckeln verteilten Flyer durchlesen und eine Runde des auf der Rückseite aufgedruckten "Bullshit"-Bingos spielen. 

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Flyer, Plakate, eine Million Bierdeckel und hunderte Kneipen, Restaurants, Bars und Kioske - diese Kombination erforderte nicht nur im Vorfeld enormen Organisationsaufwand, sondern einmal mehr die fleißigen Hände vielen ehrenamtlichen FA-Helfer und weiterer BVB-Fans. 

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Verteilung der Poster, Flyer und Bierdeckel

Mehr als 60 Helfer aus der BVB-Fanszene verteilte Anfang März die Materialien an dutzende Gastronomen und Kioske im Dortmunder Stadtgebiet. Tobias Westerfellhaus erklärt den Ablauf.

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"Habt ihr noch mehr davon?"

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An die 300 Kneipen, Restaurants und Bars wurden bisher mit Bierdeckeln ausgestattet und die Nachfrage ist weiterhin enorm. Aus ganz Deutschland erreichten die FA Anfragen von Fanclubs und Einzelpersonen, die die "Kein Bier für Rassisten"-Deckel gerne in ihrer Stammkneipe sehen würden.

Und nicht nur die Wirte, Kneipenbesucher und Fußballfans in Dortmund sind auf die Initiative und die gelben Deckel aufmerksam geworden...

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Bereits im Vorfeld konnte sich die BVB | Fan- und Förderabteilung auf die tatkräftige Unterstützung des Hauptvereins Borussia Dortmund verlassen. Gemeinsam wurden sowohl inhaltliche als auch logistische Herausforderungen gemeistert.

Die öffentliche Präsenz der Initiative war dadurch schon im ersten Moment beachtlich und sollte sogar die größten Erwartungen übertreffen.

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"Borussia Dortmund may have started the most effective anti-racism campaign, ever"

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Schlagzeilen wie diese tauchten in den folgenden Tagen immer wieder auf. In zahlreichen Sprachen und in unzähligen Ländern. Von Finnland über Indonesien bis nach Japan und Russland berichteten die Medien über "Kein Bier für Rassismus". Mehr als 100 Artikel in über 30 Sprachen sind in den letzten Wochen erschienen, eine kleine Auswahl gibt es in der Presseschau.

Und auch in den sozialen Netzwerken schlug #KBFR  hohe Wellen. Was sich bisher getan hat, lässt sich im KBFR-Storify nachlesen.

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Von den Kneipen ins Stadion

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Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln dürften einige Stadionbesucher nicht schlecht gestaunt haben. Auf der ersten Verteilerebene fanden sich unter allen Tribünen "Kein Bier für Rassisten"-Schriftzüge auf dem Boden.

Das blieb nicht unbemerkt: Immer wieder blieben Fans stehen und fotografierten die gelbe Botschaft auf grauem Grund. Selbst beim Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin zogen die Schriftzüge noch viele Blicke auf sich.

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Was wollen wir erreichen?

Was will "Kein Bier für Rassisten" erreichen? Tobias Westerfellhaus erklärt die neue Initiative der BVB | Fan- und Föderabteilung.

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Jetzt sind wir alle dran: Nutzt die bereitgestellten Fakten, informiert euch über die platten Behauptungen der rechten Szene und helft mit, diese aus dem Dortmunder Stadtbild und von unserem BVB fern zu halten.

Liegen in eurer Stammkneipe noch keine Bierdeckel, Plakate oder "Bullshit"-Bingo-Flyer, dann macht den Kneipier oder die Restaurant-Betreiber auf "Kein Bier für Rassisten" aufmerksam.  

Alle weiterführenden Informationen findet ihr auf der FA-Website und unter bvb.de/keinbierfuerrassisten.

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